Big Data helfen bei der Verbesserung von Verkehrsflüssen und Wetterprognosen

Big Data: Alles eine Frage der Strategie

Big Data, zu Deutsch große Datenmengen, stellen für Forscher und Analysten immer wieder eine große Herausforderung dar. Zwar können die Datensätze nach der Auswertung zu vielen neuen Erkenntnissen führen, jedoch macht es die Komplexität, die schnelle Änderungsrate und schlicht und ergreifend die Menge an Daten schier unmöglich, diese mit klassischen Methoden und ohne smarte technische Hilfsmittel zu verarbeiten.

Bilder, Audios, Videos, GPS-Satellitendaten, interne Firmeninformationen, Beiträge aus sozialen Medien und Messwerte: große Datenmengen setzen sich aus den verschiedensten Quellen zusammen. Möchte man beispielsweise eine allgemeingültige Aussage über das Wetter treffen oder eine bestimmte Hypothese belegen, so gilt es, die gesammelten Daten in Relation zueinander zu setzen, ihre Qualität, Aussagekraft und Repräsentativität zu prüfen und schließlich das Ergebnis festzuhalten. Herauszufinden, mit welcher Strategie das in kürzester Zeit ohne Fehler und am effizientesten geschehen kann, stellt für Wissenschaftler eine große Herausforderung dar.

Das Handling großer Datenmengen

Wie wichtig der gekonnte Umgang mit großen Datenmengen ist, zeigt die Studie des BARC-Instituts zum Thema „Big Data Analytics“:  Von über 370 Unternehmen im Raum Deutschland, Österreich und der Schweiz gaben rund drei Viertel an, durch Big Data Strategien schnellere und detailliertere Analysemöglichkeiten zu erreichen, mehr als zwei Drittel der Unternehmen können durch die Analyse der Datenmenge zusätzlich ihre operativen Prozesse besser steuern. Ein weiterer nicht zu unterschätzender Vorteil: 45 Prozent der Unternehmen gaben außerdem an, dass sie mit Big Data Strategien ihre Prozesskosten um einiges senken können.

Eine Herausforderung, mit der sich Forscher momentan im Datenmeer beschäftigen, ergibt sich aus den vielen verschiedenen Dateiformaten. In der Tat seien allein im Internet mehr als 18.000 Dateiformate verbreitet, die es zu vergleichen und kombinieren gilt. Eine einheitliche Strategie zur Aufbereitung der großen Datenmenge wird zwar wohl nie gefunden werden, jedoch sind Big Data Spezialisten auf einem guten Weg, Stück für Stück immer mehr Ordnung in das Datenchaos zu bringen.

Im Gegensatz dazu liefern Lufft-Sensoren Messwerte schon immer in mehreren, branchenüblichen Dateiformaten. Dadurch lassen sie sich besonders einfach integrieren und abfragen.

Monitoring mithilfe von Lufft Sensoren

In der Klimaforschung vermessen und analysieren viele Wissenschaftler die Erde aus dem All und lassen über Satelliten Daten sowie Bilder erfassen. Genau so wichtig sind Wettermessstationen auf dem Land, im Meer (Bojen, Bohrinseln etc.) oder in der Luft (Flugzeuge, Messhubschrauber etc.). Lufft All-in-One Wettersensoren sind ein wichtiger Teil solcher Stationen. Ihre einfache Installation und Integration sowie ihre Wartungsfreiheit machen es Forschern und Meteorologen besonders einfach. Ein Lufft-Gerät liefert mehrere Informationen gleichzeitig: Temperatur, relative Luftfeuchte, Luftdruck, Niederschläge und mehr. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Lufft WS800 – ein wahres Multitalent. Mit seinem Universalanschluss kann er an sämtliche Messsensoren angeschlossen und als Anzeigetafel verwendet werden. Anwendung findet die WS-Familie neben der Klimaforschung unter anderem in der Straßenverkehrsregelung und bei der Energieerzeugung.

MARWIS – Big Data im Straßenverkehr

Stationäre Straßenwetter-Messnetze decken nur einen Bruchteil des gesamten Verkehrsnetzwerks ab. Es gibt riesige „weiße“, unbeobachtete Flächen. MARWIS kann das ändern, indem er Fahrzeugflotten in „flotte Wetterstationen“ verwandelt. Mit MARWIS am Fahrzeug können Sie kontinuierlich und flächendeckend hochpräzise Messdaten erfassen und diese Big Data in die Cloud liefern.

Die Daten sind besonders im Verkehrswesen, für Städte und Gemeinden, Anbietern von Navigationssystemen, Wetterdienste, Versicherer und mehr wichtig, denn MARWIS-Messdaten tragen sowohl zur Erhöhung der Sicherheit als auch der Verbesserung der Reisezeitberechnung bei. Zudem liefern Sie Beweise bei vermeintlich glättebedingten Verkehrsunfällen und kann maßgeblich zu der Ausreifung des autonomen Fahrens beitragen.

Lufft-Lösungen, die Ordnung in große Datenmengen bringen

Um Ordnung in die Vielzahl an Daten zu bringen, bietet Lufft nutzerfreundliche Software an: Mit dem kostenlosen UMB Config Tool .NET lassen sich UMB-Sensoren auf einfachste Weise ins Messnetzwerk integrieren und konfigurieren. Zudem können Anwender damit alle Messdaten abfragen und zur Weiterverarbeitung herunterladen.

Zur Verarbeitung von Straßen-Wetterdaten bietet sich die ViewMondo an – eine browserbasierte, intuitive Software mithilfe derer Sie all Ihre Straßenwetterstationen verwalten und im Blick behalten.

Ein weiteres Tool zur Verwaltung von Messinstrumenten und Messdaten ist die Lufft I-Box. Mit der Lufft I-Box werden Messgeräte, wie die Lufft Wettersensoren, problemlos in Mess-Netzwerke integriert. Durch die Plug-and-Play-Lösung erhalten Sie eine einheitliche Abfrage von Live-Daten unterschiedlicher Messgeräte. Somit lassen sich alle Messdaten übersichtlich darstellen. Zudem ist eine Anwendung zur Steuerung von Alarmierungen im Lieferumfang enthalten. Andere Anwendungen lassen sich entweder im „App Store“ herunterladen oder sind nach individuellen Wünschen beliebig erweiterbar.

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