Deutschland im Klimawandel: Heiße Sommer, nasse Winter

2014-10_Klimawandel-Deutschland-Lufft-wetter-sensor(Foto-Credit: wajan – Fotolia.com)

Deutschland spürt die globale Erwärmung: Das Jahr 2014 steuert auf einen Temperaturrekord zu. Die ersten zehn Monate des Jahres waren laut Uwe Kirsche, Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) so warm wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen 1881.

Von der weltweiten Erderwärmung ist Deutschland zwar nicht am schwersten betroffen, dennoch macht sich der Klimawandel auch hier bereits bemerkbar. Hohe Temperaturen und geringer Niederschlag führen zu heißen und trockenen Sommern. In den restlichen Jahreszeiten wird es jedoch deutlich feuchter, was mancherorts zu steigenden Wasserpegeln und somit auch zu Hochwasser und Überflutungen führen kann. Um auf diese Extremfälle vorbereitet zu sein, müssen Städte vermessen, Luftbilder gemacht und Wetterdaten ausgewertet werden. So können am Computer Szenarien wie Starkregen und seine Folgen simuliert werden.

Die steigenden Temperaturen in den Sommermonaten zeigen Auswirkungen auf Menschen, Tiere und Pflanzen. Besonders die Landwirtschaft wird mit immer größer werdenden Problemen konfrontiert. Neue an die warmen Temperaturen angepassten Schädlinge, verbreiten sich zunehmend und langanhaltende Dürreperioden beschäftigen die Land- und Forstwirte. Die Gefahr für Waldbrände steigt.

Dagegen gibt es in der Energiegewinnung positives zu verzeichnen: Das Potenzial für Photovoltaikanlagen nimmt bundesweit zu und für die Windenergie soll es keine massiven Veränderung in der Windleistung geben.

Für eine zuverlässige Prognose müssen Wetterdaten kontinuierlich aufgezeichnet und ausgewertet werden. Hierfür eignen sich die All-In-One Sensoren von Lufft. Die intelligente Wettersensorik der WS-Produktfamilie misst Lufttemperatur, relative Feuchte, Strahlung, Luftdruck, Niederschläge sowie weitere Parameter. Bereits heute werden diese in der Agrarwirtschaft, Meteorologie und rund um die erneuerbaren Energien eingesetzt.

Nur durch ein nachhaltiges Handeln der Bevölkerung können die Ausmaße des Klimawandels eingedämmt werden.

Es ist höchste Zeit zu handeln! Im Vergleich zu den Jahren 1961 bis 1990 lag die Durchschnittstemperatur um 2,1 Grad höher. Nach der DWD-Statistik waren mit Ausnahme des Augusts alle Monate des Jahres zu warm. Am größten war die Abweichung im Februar mit einem Plus von 3,9 Grad, im März und April war es jeweils 3,5 Grad zu mild. Der Oktober sei 2,9 Grad zu warm gewesen. Nur der August fiel ein halbes Grad kühler aus als sonst. (Quelle DWD)

Laut einer Modellrechnung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, ist mit einem Anstieg von 3,8 Grad Celsius der Durchschnittstemperatur bis 2070 zu rechnen. Das Institut hält unter www.klimafolgenonline.com eine interaktive Karte zum Thema bereit.

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