Eine Sicht aufs Ganze: Die Erde im Temperatur- und Klimawandel

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Der Klimawandel ist in aller Munde. Es gibt kaum eine Nachrichtensendung oder eine internationale Konferenz, auf der das Thema noch nicht besprochen wurde. Aber wie wird dieser Wandel unser Leben auf der Erde beeinflussen und was wird sich verändern? Bis jetzt steht eines fest: Wir sind mit einer schnellen Erwärmung der Erde konfrontiert. In den letzten 100 Jahren ist die Durchschnittstemperatur Weltweit um etwa 0,74 Grad Celsius gestiegen. Grund dafür ist unsere moderne Lebensweise in der Industriegesellschaft. Durch die Verbrennung von Kohle und Gas, durch die Abholzung von Wäldern und Massentierhaltung werden hohe Treibhausgasemissionen verursacht. Kohlendioxid ist dabei für mehr als die Hälfte des verursachten Treibhauseffektes verantwortlich. Der natürliche Treibhauseffekt ist notwendig für das Leben auf unserer Erde. Die durchschnittliche Temperatur auf der Erdoberfläche beträgt 15 Grad Celsius. Ohne den natürlichen Treibhauseffekt läge sie bei Minus 18 Grad Celsius. Gase, wie das Kohlendioxid, funktionieren wie eine Membran, welche die kurzwellige Strahlung der Sonne fast ungehindert durchlässt und die langwelligen Strahlen der Erdoberfläche zurückhält. Das Prinzip ist mit einem Treibhaus vergleichbar – daher auch die Namensgebung.

Die Vereinten Nationen und die Weltmeteorologie-Organisation haben im Jahr 1988 gemeinsam den UN-Weltklimarat ins Leben gerufen. Dieser hat eine wichtige Aufgabe: Er bewertet und fasst alle Studien, die den Klimawandel betreffen, zusammen. Die Ergebnisse werden regelmäßig in einem Klimareport veröffentlicht. Im Jahr 2007 ist der aktuellste Bericht erschienen. Seine zentrale Erkenntnis lautete: Der Mensch ist der Hauptverursacher des Klimawandels. Doch es gibt wesentliche und wichtige Maßnahmen den Klimawandel zu beenden. Dabei stehen Energieeffizienz und die Nutzung von Energiequellen, bei denen keine Treibhausgase freigesetzt werden, an erster Stelle. Aber auch jeder Mensch kann schon im Kleinen anfangen etwas zu verändern. Beim Neukauf von Kühlschränken oder Waschmaschinen sollte man auf den Energieverbrauch achten. Sinnvoll ist es auch langfristig zu einem Öko-Stromanbieter zu wechseln. Um einen unnötigen Warentransport zu vermeiden, kann man beim Einkaufen auf regionale Ware achten. Diese kleinen Veränderungen der Lebensgewohnheiten tragen schon einen großen Schutz zum Klima bei.

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Kleiner Ausschnitt aus der modularen Bauweise der Lufft WS-Produktfamilie

 Zur langfristen Beobachtung und Abschätzung von Prognosen des Klimas setzten Metrologen und Wissenschaftler verschiedenste Wetterstationen ein. Diese messen unter anderem Temperatur, Niederschlagsart, Niederschlagsintensität, Luftdruck, Feuchtigkeit, Windgeschwindigkeit, Windrichtung oder auch die globale Strahlung. Hier bietet Lufft mit den Wetterstationen der WS-Produktfamilie professionelle und intelligente Messwertgeber mit digitaler Schnittstelle für Umweltanwendungen. Die unterschiedlichen Modelle werden weltweit eingesetzt, um ein präzises Beobachten des Klimas zu ermöglichen.

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