Es werde Luft – Artikel auf Energie-Winde.de

Titelbild

Mechanischer Wetterfühler (Quelle: Timour Chafik/Dong Energy)

Die Journalisten von Energie-Winde.de statteten uns im April einen Besuch ab und interessierten sich für unsere Umweltsensoren. Insbesondere war das robuste VENTUS Ultraschall-Anemometer von Interesse – aber auch klassische Barometer, die Jahrzehnte im Eis überleben. Hierzu interviewten sie unseren Wind und Wetter-Experten Udo Kronmüller. Als Ansprechpartner für Betreiber von erneuerbare Energie-Anlagen und Meteorologen weiß er worauf es bei den Messgeräten ankommt. Die Wetterstationen, die man entlang von Autobahnen, in Weinbaugebieten, Flughäfen, Strommasten, usw. entdeckt, wenn man darauf achtet, entwickelten sich innerhalb der langen Unternehmensgeschichte von über 130 Jahren.

Denn das anfangs auf Barometer konzentrierte Geschäft von Gotthilf Lufft wurde bald um Höhenmesser und Kompasse erweitert. Heutzutage laufen die vielen verschiedenen Lufft Messgeräte bestenfalls automatisch, remote und autonom, daher auch der Anspruch einer langen Wartungsfreiheit der Wettersensoren. Diese sind zudem modular aufgebaut und kombinieren – je nach Modell – mehrere Messwerte in einem Gehäuse. Daneben sind Windmessgeräte laut Udo Kronmüller „ein klares A-Teil“ für den Betrieb und die Sicherheit einer Windkraftanlage. Und dies erfordert größte Zuverlässigkeit. Vor der Integration in einer Windenergieanlage sind viele Hürden zu meistern. Die erforderlichen Nachweise und Dokumente können mit einer „Bewerbungsmappe“ verglichen werden. Korrosions-, Vibrations- und Eis-Tests sowie eine HALT-Prozedur sind die Anforderungen der Turbinenhersteller. „Absolute Fehlerfreiheit“ soll durch ständige Verbesserungsprozesse am Gerät erreicht werden. Und das am besten zu einem besonders günstigen Preis…

Doch wir erweisen uns als geduldiger Partner und nehmen langwierige Prozesse von der Erstbemusterung über Prüfmusterberichte und Teilserien auf uns, um bestmögliche Produkte zu vernünftigen Preisen anbieten zu können. Dabei kommen uns Erfahrungswerte aus allen Bereichen, in denen wir uns bewegen (Straßenverkehr, Pharmaindustrie, Klimatologie, Agrarmeteorologie etc.) zugute.

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  1. Erwin Ritter

    Sehr geehrter Herr Kronmüller,
    Heute ist mir unser wunderschönes Wetterglas aus dem Jahr 1960 (wie Ihre Abbildung) zu Boden gefallen,das gebogene Glas war kapput. 120 m/m Durchmesser. Können Sie solch ein Glas noch nachliefern. Ich danke Ihnen für Ihre freundliche Rückantwort.
    Am 17.07.2015 werde ich 85 Jahre alt und schaue jeden Tag auf das schöne Wetterglas.

    Mit freundlichen Grüßen
    Erwin Ritter

  2. Helena Wingert

    Sehr geehrter Herr Ritter,

    es freut mich immer sehr zu erfahren, dass die schönen, traditionellen Lufft-Messgeräte noch im Einsatz sind.

    Das mit dem zerbrochenen Glas ist wirklich schade und ich versuche Ihnen hierbei schnellstmöglich zu helfen. Allerdings hat inzwischen das Unternehmen Fischer in Drebach (www.fischer-barometer.de) die Produktion und Reparatur der mechanischen Lufft-Messgeräte übernommen und es gehört leider auch ein wenig Glück dazu, dass es noch ein Ersatzglas für Ihr Gerät gibt.

    Daher folgende Bitte: Schicken Sie mir (news@lufft.de) oder Fischer (info@meteoclima.de) am besten Fotos des defekten Wetterglases, damit wir schauen können, ob es noch reparabel ist.

    Vielen Dank und herzliche Grüße,
    Helena Wingert

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