Gefahr durch verminderte Sichtweite im Straßenverkehr

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Im Herbst und Winter sind Autofahrer neben schlechten Fahrbahnbedingungen durch Nässe, feuchtes Laub und Glätte, oft auch häufig durch eingeschränkte Sichtverhältnisse beeinträchtigt. Ursachen dafür können Nebel, Regen, Schnee, Staub oder Rauch sein. Dies führt häufig zu Unfällen. PKW-Fahrer können vorausfahrende Fahrzeuge nicht schnell genug erkennen und können bei Bremsmanövern oft nicht mehr rechtzeitig reagieren.

Mit einigen einfachen Verhaltensregeln kann das Risiko eines Verkehrsunfalls deutlich gemindert werden. Sehen und gesehen werden lautet hier die Devise. Bei einer Einschränkung der Sichtverhältnisse sollten Autofahrer das Abblendlicht einschalten, um so schneller von anderen Verkehrsteilnehmern wahrgenommen zu werden. Zu beachten gilt auch, dass die Scheinwerfer nicht verschmutzt oder von Laub und Schnee verdeckt sind. Als weitere wichtige Regel gilt: Die Geschwindigkeit anpassen. Hinter der nächsten Kurve kann sich ein Stauende oder ein langsameres Fahrzeug befinden. Bei Nebel oder Schnee liegt meist auch erhöhte Rutschgefahr vor, daher sollte aus diesem Grund die Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen angepasst werden. Bei einer nebelbedingten Sichtweite unter 50 Metern darf nur noch mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h gefahren werden. Nur in diesem Fall darf die Nebelschlussleute eingesetzt werden, da sie bei höheren Sichtweiten den nachfolgenden Verkehr blenden würde. Nebelscheinwerfer dürfen bei Sichtbehinderungen durch Nebel, Regen oder  Schnee auch bei besserer Sicht eingeschaltet werden.

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VBA / SBA – Autobahn A8 – Zwischen Stuttgart und Kirchheim – Umfelddatenerfassung mit Lufft VS20-UMB Sichtweitensensor

Als Hilfestellung werden auf vielen Autobahnen Wechselverkehrsschilder genutzt, um vor Nebel zu warnen und die Geschwindigkeit zu beschränken. Diese Anlagen können im Bedarfsfall selbstständig arbeiten, da an der Verkehrsstrecke Sichtweitensensoren angebracht sind. Lufft führt zwei Modelle dieser Sensoren. Der Sichtweitensensor VS20-UMB ist ein Straßensensor, den es in zwei Ausführungen gibt. Mit einem exakten Messbereich von bis zu 2.000 Metern und 3.000 Metern. Durch das digitale UMB-Protokoll kann der Sensor an einen Datenlogger angeschlossen werden. Beide verfügbaren Modelle arbeiten mit dem Forward-Scatter-Messprinzip – einem Vorwärtsstreulicht-Verfahren. Viele Verkehrsbeeinflussungsanlagen an deutschen  Autobahnen sind mit diesen Sensoren von Lufft ausgestattet. Der zweite Sichtweitensensor hat einen Messbereich von bis zu 16 Kilometern, wobei im Straßenverkehr meist eine Reichweite von 3.000 Metern genügt. Weitere Informationen über den Sichtweitensensor gibt es hier.

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