Geocaching mit Lufft-Überraschung

2015-lufft-geo-caching-salzburg-austriaFoto-Quelle: WoGi – Fotolia.com

Geocaching kann als Schnitzeljagd auf moderne Art und Weise bezeichnet werden. Dabei spielt die Gemeinschaft der Geocacher überall auf der Welt eine große Rolle. Ein Geocacher versteckt einen „Schatz“ (=Cache) und liefert darauf über die zentrale Website www.geocaching.com geographische Koordinaten zu dem versteckten Schatz. Viele andere Geocacher versuchen anschließend diesen Schatz, meist mit GPS-Geräten bewaffnet, zu finden.

Es geht aber nicht darum diese Schätze zu plündern sondern vielmehr interessante oder verborgene Orte zu entdecken, Rätzel auf der Suche nach den Schätzen zu lösen und sich bei einem Schatzfund in das Logbuch, das sich in jedem der „Schätze“ befindet, einzutragen. Der Cache wird danach wieder im selben Versteck verstaut und für andere „Jäger“ zugänglich gemacht.

Schon viele konnten sich für diesen neuen, mit Nervenkitzel verbundenen Sport begeistern und die Community wächst weltweit. Die Caches werden online auch nach Schwierigkeit und Umgebung bewertet, damit sich die Schatzsucher darauf vorbereiten können.

Anfänge dieses Hobbies gab es bereits im 19. Jahrhundert durch das sogenannte Letterboxing, wobei auch Boxen in der Natur versteckt wurden. Als aber um die Jahrtausendwende die Navigation digitalisiert und am 2. Mai 2000 die künstliche Abweichung bei GPS Signalen aufgehoben wurde, begannen die Schnitzeljagden auf moderne, elektronische Weise. Bereits einen Tag nach dieser Aufhebung entstand am 3. Mai 2000 auch schon der erste offizielle Geocache in der Nähe der Stadt Portland im US-Bundesstaat Oregon. Daraufhin wuchs die Anzahl der Caches, was dazu führte, dass heutzutage weltweit rund 2,55 Mio. aktive Verstecke existieren.

Auf ein ganz besonderes möchte ich heute hinweisen. Es befindet sich in Salzburg, Österreich und besitzt ein ganz einzigartiges Versteck. Sie befindet sich am Alten Markt in der Salzburger Altstadt und ist denkmalgeschützt: Eine alte Lufft-Wetterstation aus dem Jahre 1888, die heute noch Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck misst. Dieses Versteck ist laut Geocaching-Magazin das meist gefundene in Salzburg und existiert seit 2008. Der Name des Caches „424,250“ bezieht sich auf die Höhe in Metern über dem adriatischen Meeresspiegel.

Eine, wie ich finde, sehr schöne alte Wetterstation, die unverwüstlich zu sein scheint. Allein um sie zu sehen, lohnt sich dieser Geocache! Aber Salzburg an sich ist natürlich immer eine Reise wert. Wenn Sie also auch das Schatzsuchfieber gepackt hat, dann schauen Sie doch mal bei ihr vorbei!

Weitere Infos über Geocaching und die nostalgische Wetterstation.

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