Höchstgeschwindigkeit dank Lufft – Zugverkehr in China

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China – ein Land der Extreme. Mehr als 1,3 Milliarden Menschen leben in dem über 9,5 Millionen Quadratkilometern umfassenden Land. Dabei besteht ein starker Kontrast zwischen Ballungszentren durch Millionenstädte wie Peking, Hong Kong und Shanghai und den ländlichen Regionen, vor allem im Osten des Landes. Auch das Verkehrswesen Chinas kann als extrem bezeichnet werden. Schließlich steht das bevölkerungsstärkste Land der Welt vor großen Herausforderungen, um die vielen, immer mehr nach Mobilität strebenden Menschen zu befördern. Mobilität und Flexibilität sind in China nicht nur in den modernen Großstädten Selbstverständlichkeiten: Ungefähr 250 Millionen Wanderarbeiter, so wird geschätzt, gibt es. Ein Ausbau des Verkehrsnetzes ist für das immer größer werdende Wirtschaftswachstum des Landes unumgänglich. Lufft leistet mit den Kompaktwetterstationen WS400-UMB, WS500-UMB und WS600-UMB einen spannenden Beitrag dazu.

Erst am Ende des vergangenen Jahres wurde in China die längste Highspeed-Trasse der Welt für den Zugverkehr eröffnet. Für die gut 2.000 Kilometer zwischen Peking und der Wirtschaftshochburg Guangzhou im Süden der Volksrepublik benötigen Züge nur noch acht Stunden. Zum Vergleich: Zuvor betrug die Reisezeit für diese Strecke etwa 20 Stunden. Das bedeutet eine beachtliche Durchschnittsgeschwindigkeit von 300 km/h. Hochgeschwindigkeitszüge werden in China auf einer Gesamtstreckenlänge von 9.300 Kilometern eingesetzt – ein Netz, das bis zum Jahr 2020 noch weiter ausgebaut werden soll. Die Höchstgeschwindigkeit chinesischer Züge beträgt 400 km/h.

 

Um einen sicheren Personen- und Gütertransport mit diesen Geschwindigkeiten zu gewährleisten, ist eine genaue Beobachtung der Umweltbedingungen notwendig. Gleise und Züge dürfen nicht anfällig sein für Schäden durch Luftfeuchtigkeit, extreme Temperaturen und Druck. Besondere Relevanz hat außerdem die Windgeschwindigkeit. Da diese Zuggeschwindigkeit in Abhängigkeit von der Windstärke geregelt werden muss, ist eine kontinuierliche Beobachtung dieser Messgröße unumgänglich. Die WS500-UMB sowie WS600-UMB sind an den Windmess-Stationen alle fünf Kilometer entlang der Hochgeschwindigkeits-Trasse befestigt. Die Windmessdaten werden in Echtzeit weiterverarbeitet, damit eine schnelle Reaktion bei unvorhergesehenen Veränderungen der Windstärke möglich ist. Hierbei kommt es auf eine Langzeitstabilität des Systems, sowie auf maximale Genauigkeit und Zuverlässigkeit an – Eigenschaften, die zu den Stärken der Produkte von Lufft gehören.

Weiterführende Links:Lufft.TV-Film über Hochgeschwindigkeitszüge in China  || – Referenz mit Bildern der Wetterstationen

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