Glättemeldeanlagen auf Russlands Fernstraßen

2014-04_Lufft_Russia-motorway-m5-rwisFoto-Credit: antiksu – Fotolia.com

In Russland gibt es drei Klimazonen: Das arktische, das gemäßigte und das subtropische Klima. Das Land wird zeitweise durch extreme Temperaturunterschiede beherrscht. Die Temperaturschwankungen nehmen zu je weiter man Richtung Osten kommt. Russland zeichnet sich aber auch durch seine harten und unerbittlichen Winter aus. In Ostsibirien können die Temperaturen auf -35 Grad Celsius bis sogar -60 Grad Celsius sinken. Die Einheimischen haben sich schon längst mit diesen extremen Temperaturen arrangiert. Gängige Aktivitäten sind Eisfischen, ein erfrischendes Bad in einem Eisloch der Moskwa oder der Newa zu nehmen oder im verschneiten Park Schach zu spielen.

Natürlich bleiben auch die vielen Fernstraßen Russlands nicht von diesen extremen Wetterbedingungen verschohnt. Um mehr Transparenz und Sicherheit auf Russlands Straßen zu gewährleisten, entwickelt Lufft zusammen mit dem Partner OJSC Moscow Roads derzeit ein langfristiges Projekt entlang der Fernstraßen. Vor Ort werden sogenannte „Road Weather Information Systems“ mit weit über 100 Lufft-Messstationen installiert.

Jede Anlage ist mit dem berührungslosen Straßensensor NIRS31-UMB, einer Kamera sowie mit der All-in-One-Kompaktwettersensor WS600-UMB ausgestattet. Bislang wurden nahezu die Hälfte der Anlagen in Betrieb genommen. Der berührungslose Straßensensor NIRS31-UMB bestimmt Oberflächenzustände wie Nässe, Eis, Schneematsch oder Schnee- bzw. Reifglätte. Die Ermittlung von Temperatur und Haftung ist ebenfalls möglich. Die Kompaktwettersensor WS600-UMB misst Lufttemperatur, relative Feuchte, Niederschlagsintensität, Niederschlagsart, Niederschlagsmenge, Luftdruck, Windrichtung und Windgeschwindigkeit. An nebligen Stellen werden auch Sichtweitensensoren wie den VS20-UMB installiert. Die Anbringung dieser Technik ist ein erster wichtiger Schritt, die Fernstraßen sicherer zu machen.

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