Nationalgarde Virginias setzt auf Photovoltaik-Monitoring von Lufft

Titelbild Schenider Solar Weather Station Virginia

Die Nachfrage nach zuverlässigen erneuerbarer Energie-Quellen in den Vereinigten Staaten wächst. Die US-Solarindustrie erreichte ein weiteres Rekordjahr im Jahr 2014, mit einem Wachstum um 34 % gegenüber 2013 und dem Neubau von Anlagen, die einer Kapazität von fast 7.000 Megawatt (MW) an hinzugewonnener Solarenergie entsprechen. Im Bereich Photovoltaik (PV) wurden – unter der Führung von Wohn- und Hauswirtschaftsgemeinden –  über 6.200 MW an Kapazität hinzugewonnen (laut Statistiken der Solar Energy Industry Association von 2014). Reduzierte Eintrittsbarrieren sowie ein günstiges politisches Klima tragen dazu bei, dass die Solarstromerzeugung und -nutzung im  ganzen Land wächst. Unternehmen sowie staatliche Organisationen erkennen inzwischen die vielen Vorteile von Solaranlagen auf Gebäudedächern. Und davon profitieren nicht nur die Installateure und Betreiber sondern auch die umliegenden Versorgungskunden. Diese helfen zudem nicht nur dabei, Häuser und Geschäfte in unmittelbarer Umgebung mit Strom zu versorgen sondern haben auch weitreichendere Vorteile für andere Kunden aus entfernteren Gebieten.

Virginias Nationalgarde des 183. Regiments entschloss sich nun dazu, eine komplette Solaranlage in deren regionalen Trainingsinstitut (RTI) in Fort Picket, VA zu installieren. Die 488-Kilowatt-Solaranlage kostete 2,2 Millionen Dollar und deckt nun 80 Prozent des täglichen Energiebedarfs des gesamten RTI-Areals ab. Sie hat eine Fläche von circa 8.000 Quadratmetern und besteht aus beinahe 2.000 einzelnen Solarpanels. Es wird geschätzt, dass diese Fläche 712.000 Kilowattstunden Energie pro Jahr erzeugen wird und ist so gebaut, dass es direkt an den RTI Campus angrenzt.

Auf einem Foto ist ein Lufft Wettersensor WS500-UMB im Vordergrund der Solaranlagenfläche zu sehen. Dieser Wettersensor ist in der Lage die Windgeschwindigkeit, Windrichtung, Umgebungstemperatur sowie den Luftdruck mit nur einem Gerät zu messen. In Kombination mit einem Pyranometer generiert die Wetterstation zusätzlich Informationen über die auf dem Feld vorherrschende Globalstrahlung. Alle Daten werden über das Schneider Electric-Gebäudeautomatisierungssystem eingespeist und auf einem Energie-Management-Dashboard der Kunden anschaulich dargestellt. Installiert wurde die PV-Anlage von „Evergreen Solar“ unter Anleitung und Aufsicht von Schneider Electric-Mitarbeitern. Der Wettersensor stammt aus dem Hause Lufft.

Mehr über den Wettersensor WS500-UMB sowie den Globalstrahlungssensor von Lufft unter Lufft.com.

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