Neue und alte Schneehöhensensor-Generation im direkten Vergleich

Neu von Lufft: Der laserbasierte Schneehöhensensor SHM31

Eine unserer Produktneuheiten wird zukünftig Wetterdienste, Straßenmeistereien, Betreiber von Wintersportgebieten sowie Energie-Produzenten beim Umwelt-Monitoring unterstützen: SHM31 gibt sekundenschnell Schneehöhen in bis zu 15 Metern aus. Er stellt eine Weiterentwicklung des SHM30 dar, der Mitte 2009 auf den Markt kam.

Neuer Schneehöhensensor SHM31 versus Vorgänger SHM30

Im Gegensatz zum SHM30, der nur über eine Schnittstelle verfügt, ist der neue SHM31 Schneehöhensensor mit den drei Kommunikationsschnittstellen RS232, RS485 sowie SDI-12 ausgestattet. Zwei davon lassen sich gleichzeitig belegen. Zudem ist die Sensor-Innovation kompatibel zum UMB-Protokoll, der den Lufft-Standard darstellt.

Da die neue Sensor-Konstruktion ohne extra Schutzrohr auskommt, ist er kompakter und rund 1 kg leichter als sein Vorgänger. Dennoch passt das äußere Wetterschutz-Gehäuse auf beide SHM-Versionen. Eine automatische Winkelmess-Funktion erleichtert die Arbeit bei der Installation enorm.

Auch bei der Vermeidung von Eis- und Schnee-Ansammlungen vor der Linse hat sich etwas getan. Eine Scheibenheizung und ein extern steuerbarer Auftau-Modus sorgen dafür, dass er Laserausgang immer eis-frei bleibt.

Insgesamt gilt: Die Messung des SHM31 ist stabiler als die des älteren Modells bei geringem Energiebedarf und geringerem Preis. Er lässt Anwender auch unter extremsten Bedingungen nicht im Stich.

Technologie des SHM31

Hinter dem Messprinzip steckt ein spektroskopischer Laser-Abstands-Sensor mit einen sichtbaren und dadurch leicht einstellbarem Strahl. Die Technologie ermöglicht eine bis zu 15 Meter tiefe Durchdringung von Schneeschichten auf diffus reflektierenden Flächen und arbeitet millimetergenau. Durch die integrierte Auswertung der Signalintensität, kann der Sensor andere Materialien wie z.B. Gras gut von Schnee unterscheiden.

Sein Laser-basiertes Messverfahren ist unabhängig von Temperatur-Schwankungen und weist eine höhere Mess-Genauigkeit als marktübliche Ultraschall-Schneehöhensensoren auf. Andere mögliche Störfaktoren, wie z.B. starker Niederschlag, kompensiert der smarte Sensor mühelos.

Eine weiterer entscheidender Vorteil ist, dass die Robustheit und Drift-Freiheit des SHM31 dafür sorgen, dass er über die gesamte Einsatzzeit wartungsfrei läuft. Mithilfe des Messplatten-Sets können Betreiber die Messdaten-Genauigkeit jederzeit im Feld verifizieren.

Die SHM31-Besonderheiten auf einen Blick:

  • Millimetergenau
  • Messung über große Distanzen (bis zu 15 Meter)
  • Verschiedene, remote steuerbare Heizfunktionen
  • Lange Lebensdauer
  • Hochwertige Messdaten bei allen Wetterbedingungen
  • Kompaktes und wetterfestes Gehäuse
  • Unterscheidung zwischen Schnee und anderen natürlichen Oberflächen
  • Einfache Messdaten-Verifizierung im Feld
  • Wartungsfreiheit

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