Lufft eröffnet Tochtergesellschaft in China

Mit 9.571.302 Quadratkilometern ist China der viertgrößte Staat der Welt. Eine solche Fläche hat Konsequenzen: Die Volksrepublik liegt in insgesamt 18 verschiedenen Klima-Zonen. Ob Schneesturm oder Monsun, ob Kontinental- oder Hochgebirgsklima – die Wettersituation verlangt den rund 1,34 Milliarden Einwohnern eine Menge ab.

Bereits seit Mitte 2010 ist der chinesische Markt für Mess- und Regeltechnik im Aufwärtstrend, was nicht zuletzt durch den Ausbau der Infrastruktur des Landes gefördert wird. Der Fünf-Jahres-Plan der chinesischen Regierung sieht viele große Projekte vor, die genaue und wartungsarme Messgeräte zur Wetterüberwachung erfordern. Deutsche Lieferanten sind dabei gefragter denn je. In den vergangenen Jahren wurden bereits einige LUFFT-Produkte erfolgreich in China eingesetzt. Windturbinenhersteller im Norden des Landes setzten auf den Ventus-UMB, dessen Vorteil in seinen vereisungsfreien Messköpfen liegt, während Strommasten mit der All-in-One Wetterstation WS600 überwacht werden, um der drohenden Gefahr des Zusammenbruchs durch vereiste Stromleitungen vorbeugen zu können.

Ebenfalls bewährt hat sich LUFFT im Zugverkehr, wo entlang der Hochgeschwindigkeitsstrecken etwa alle fünf Kilometer die WS400 zur Windmessung eingesetzt wird. Die Zuggeschwindigkeit wird so an die jeweilige Wettersituation angepasst.  Zur allgemeinen Wetterüberwachung erfreuen sich die Sensoren WS200 und WS500 großer Beliebtheit, die an Wettermasten in drei verschiedenen Höhen befestigt werden, um Wind und Wetter im jeweiligen Ort und dessen unmittelbarer Umgebung bestimmen zu können.

Nachdem LUFFT seine Produkte in der Vergangenheit noch über chinesische Partner-Firmen im Reich der Mitte vertrieb, hat das Fellbacher Unternehmen die Beziehung nun intensiviert. Im dritten Quartal 2012 wurde die Tochtergesellschaft LufftChina eröffnet, die die G. LUFFT GmbH direkt auf dem chinesischen Markt vertritt. Insgesamt zehn Mitarbeiter sind im Hauptsitz in Shanghai und im Büro in Peking tätig.

Teil des LufftChina-Teams im Büro in Shanghai mit dem Geschäftsführer Klaus Hirzel
(weitere Bilder finden Sie hier)

Für die nächsten Jahre plant LUFFT den aktiven und konsequenten Ausbau der bereits vorhandenen strategischen Partnerschaften innerhalb Chinas. Dabei sollen die Pläne der chinesischen Regierung auch weiterhin genutzt werden: Neue Projekte wie die Installation von Frühwarnsystemen zum Schutz vor Wetterextreme oder zur Überwachung des Feinstaubs in der Luft sind schon in Planung.

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