Sichere Fahrt auch bei Blitzeis

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Foto-Credit: LianeM – Fotolia.com

Ob im Straßen-, Luft- oder Bahnverkehr: Wenn es richtig glatt auf den Fahrbahnen und Schienen wird, kann der komplette Verkehr zum Erliegen kommen. Besonders bei Blitzeis haben Autofahrer ganz schön zu kämpfen, um ihr Fahrzeug unter Kontrolle zu halten. Eine sonst unkomplizierte Fahrt kann dabei zur reinsten Rutschpartie auf der Eisbahn werden.

Wenn Straßen über längere Zeit starkem Frost ausgesetzt sind und es anfängt zu regnen, dann ist Blitzeis vorprogrammiert.  Das tückische: Wie man es vom Namen her schon ableiten kann, gefriert dieser Regen in Sekundenschnelle. Auch bei einem hohen Anteil der Luftfeuchtigkeit und Nebel kann die Straße schnell vereisen. Nicht zu verwechseln ist Blitzeis mit Eisregen. Dieser gefriert nicht erst am Boden, sondern fällt bereits in Form von vielen kleinen Eiskörnchen vom Himmel.

Wenn man auf eine Fahrt bei Blitzeis absolut nicht verzichten kann, so sollte man einige Hinweise beachten um sicher ans Ziel zu gelangen. Der Automobil-Club Verkehr Deutschland (ACV) rät zu besonderer Vorsicht bei Glatteis. Vor allem an kritischen Straßenstellen sollen Autofahrer das Tempo senken und so wenig lenken wie nur möglich. Auch muss man als Fahrer mit längeren Bremswegen rechnen und diese einkalkulieren. Vorteilhaft ist das Fahren in einem höheren Gang. Das Anfahren im zweiten Gang zum Beispiel soll das Durchdrehen der Reifen verhindern und so den Start erleichtern.

Um Autofahrer rechtzeitig vor glatten Straßen zu warnen, stattet Lufft Glättemeldeanlagen in Deutschland und anderen Ländern mit Wetter- und Straßensensoren aus. In Italien und Österreich werden beispielsweise auf dem Brennerpass, dem Grenzpass zwischen dem österreichischen Bundesland Tirol und der italienischen Provinz Bozen, Lufft-Messinstrumente an mehr als 40 Messanlagen eingesetzt. Mithilfe der Wetterstation WS600-UMB werden Informationen zu Lufttemperatur, relativer Feuchte oder Niederschlagsart gewonnen. In Kombination mit den intelligenten Fahrbahnsensoren IRS31Pro-UMB und ARS31Pro-UMB, die Informationen über die Fahrbahnoberfläche, wie ihre Temperatur und ihre Beschaffenheit liefern, ergibt sich somit ein zuverlässiges Frühwarnsystem, um Glätte- und Blitzeisgefahr voraussagen und registrieren zu können.

Neben den stationären Messstellen bietet Lufft mit dem  mobilen Straßensensor MARWIS die neueste Technologie, mit dem die stationären Daten durch hochflexible mobile Daten erweitert werden können. So können in kritischen Situationen weitere Daten gewonnen werden, um eine noch bessere Vorhersage leisten zu können.

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Laut Meteorologen steht uns besonders in Mittel- und Osteuropa ein kalter Winter bevor. Auch in diesem Winter werden wir wieder unser Bestes geben, um zuverlässige Frühwarnsysteme zu realisieren und damit die Glätte- und Blitzeisgefahr voraussagen und registrieren zu können.

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