Überwachung der Innenraum-Luftqualität im Batteriebetrieb

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Der Lufft OPUS20 TCO Datenlogger zeichnet den CO2-Gehalt der Raumluft und zeigt ihn an

Jeder kennt es: Eine langwierige Besprechung, eine Vorlesung oder eine Schulstunde. Viele Menschen sitzen in einem Raum, und nach einer Stunde setzt das große Gähnen ein. Die Konzentration schwindet, die Leistungsfähigkeit eines jeden einzelnen bricht ein. Wenn der erlösende Ruf nach einem geöffneten Fenster schlussendlich aus der Gruppe hervorgeht, werden diese aufgerissen und erlösende Frischluft kann denn Raum durchfluten. Fälschlicherweise wird oft angenommen, eine mangelnde Sauerstoffkonzentration im Raum wäre ursächlich für die Erschöpfungszustände der Anwesenden. Dies ist aber mitnichten der Fall.

Wenn wir ausatmen, enthält die Atemluft etwa 6 Prozent CO2, was den Raumluftanteil schnell in kritische höhen schnellen lässt. Frischluft von außen enthält etwa 400 ppm CO2. Bei „Verbrauchter Luft“ erhöht sich dieser Wert sehr schnell um das 10-fache, mit dramatischen Auswirkungen für das Wohlbefinden. Folgerichtig klassifiziert die Norm DIN EN 13779 die Innenraumluft-Qualität für Nichtwohngebäude in verschiedene Qualitätsstufen. Bei einer Erhöhung des CO2-Gehalts um nur 1000 ppm wird die Raumluftqualität durch diese Norm schon als niedrig klassifiziert. Ferner ist unumstritten, dass ab Konzentrationen von 1500 ppm mit Müdigkeit und Konzentrationsschwäche sowie sonstigen Beeinträchtigungen zu rechnen ist. Höhere Konzentrationen können nicht nur das Wohlbefinden beeinträchtigen, sondern sogar Gesundheitsschäden hervorrufen oder gar lebensgefährlich werden.

Neben der Lufttemperatur und der relativen Luftfeuchte im Raum steht somit fest, dass der CO2-Gehalt die Innenraumluft-Qualität maßgeblich mitbestimmt. Verbesserung der Innenraum-Luftqualität schafft nur gezieltes Lüften. Doch gerade in den kalten Wintermonaten wird dies oft sträflich vernachlässigt. Hier kann ein Messinstrument wie der Lufft OPUS20 TCO Abhilfe schaffen. Dieser Datensammler zeichnet neben der Lufttemperatur und der präzisen relativen Luftfeuchtigkeit ebenfalls den CO2-Gehalt [ppm] der Raumluft minutiös auf. Außerdem ist das Messgerät in der Lage, bei Überschreitung eines vorgegebenen Schwellwerts einen akustischen Alarm auszulösen, um so an das Lüften des Innenraums zu erinnern.

Die Aufzeichnungen können jederzeit mit der im Lieferumfang enthaltenen Windows Software SmartGraph3 über Netzwerk LAN oder USB ausgelesen werden. Das Messprinzip der eingebauten CO2-Messzelle basiert auf einem neu entwickelten nicht-dispersiven Infrarotsensor der durch das Analysegas CO2 direkt beeinflusst wird. Die durch das CO2 der Raumluft stattfindende spezifische Wellenlägen-absorption im infraroten Wellenlängenbereich wird elektro-optisch in der Messzelle präzise erfasst, und im Messgerät digital weiterverarbeitet. Die im OPUS20 TCO eingebaute CO2-Messzelle besitzt eine patentierte Autokalibration und garantiert damit eine besonders hohe Langzeitstabilität.

Energieeffizienz ist ebenfalls eines der ehrgeizigen Entwicklungsziele, das der Datenlogger mit seiner speziellen Messzelle erreicht. Normalerweise benötigen langzeitstabile CO2-Messgeräte aufgrund ihres hohen Energiebedarfs externe Stromversorgungen z. B. in Form eines Stecker-Netzteils. OPUS20 TCO ermöglicht aufgrund des energieeffizienten Designs den netzunabhängigen Betrieb für mindestens drei Monate, geeignete Batterien vorausgesetzt. Dadurch kann das Messgerät auch ohne Netzanschluss und frei von Zuleitungen überall angebracht werden. Da der Lufft OPUS20 TCO die einfache Wandmontage über DIN Schiene ermöglicht, ist der OPUS20 damit die ideale Ergänzung für Räume, in denen sich regelmäßig viele Personen aufhalten. Eine optionale Diebstahlsicherung ist ebenfalls verfügbar.

Wie bereits gezeigt verfügt das Messgerät über eingebaute Temperatur- [°C/°F] und relative Luftfeuchtigkeits- Sensoren [%r.H.]. In Verbindung mit der ebenfalls integrierten CO2-Messtechnik ermöglicht der OPUS20 TCO eine lückenlose Überwachung der Innenraum-Luftqualität.

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