Wetterstation mit Panoramablick: Lufft-Sensorik am Rotenflue

Rotenflue_Titel

Als wir uns letztes Jahr im Dezember noch vor dem Sonnenaufgang am Fuß der Seilbahn zur ersten Ortsbegehung für einen möglichst zeitnahen Aufbau unserer Wetterstation trafen, war mir nicht klar, worauf ich mich eingelassen hatte. Es war zwar schon besprochen, welche Sensoren wir dort installieren wollten, aber die besonders reizvolle Landschaft hatte ich nicht erwartet. Nach kurzer Begrüßung fuhren wir mit der damals noch nicht offiziell eröffneten Bahn steil aus der Wolkendecke bis zur Bergstation am „Gipfelstubli“ hinauf. Dort erwartete uns zunächst eine herrliche Aussicht bei aufgehender Sonne mit Blick auf das Schweizer Bergpanorama rund um den Vierwaldstätter- und Lauerzersee und das zur Arbeitszeit.

Dank konzentrierter Abstimmung aller für den Aufbau wichtigen Details, konnte die Wetterstation in Folge zügig und vor allem vor dem ersten größeren Schneefall in Betrieb genommen werden.

Inzwischen steht die Anlage nun fast ein Jahr. Sollten Sie mal in den Genuss kommen, dort einen Ausflug mit der Rotenfluebahn zu machen, empfängt Sie bereits an der Talstation beim Fahrkartenkauf ein Informations-Bildschirm mit Daten unserer Wetterstation, sowie dem Live-Bild der Panoramakamera. So werden Sie hoffentlich schon dort auf die atemberaubende Aussicht eingestimmt, wenn die Wetterlage es erlaubt.

Rein technisch gesehen, realisierten wir den Aufbau mithilfe der Lufft I-Box. Dies war eine Premiere, denn der Anschluss eines Lufft WS301-UMB Umwelt-Sensors mit UMB-Protokoll erfolgte bei dieser Anlage zum ersten Mal über die Lufft I-Box. Zur Kommunikationsanbindung nutzen wir weiter das bereits bestehende Netzwerk. Hierdurch haben wir u.a. die Möglichkeit per Fernzugriff auf die Lufft I-Box zuzugreifen und Updates einzuspielen. Zusätzlich kümmert sich ein Meteorologe um die detaillierte Analyse der gelieferten Messwerte. Die erwähnte Anzeige aktueller Messwerte erfolgt an der Talstation über einen TFT-Monitor im Fenster des Fahrkartenschalters.

Ich denke immer gerne an diesen für mich besonderen Tag am Rotenflue zurück und hoffe noch auf viele Stationen, die wir in solcher Lage aufbauen dürfen. Vielen Dank auch nochmal allen Beteiligten, die das möglich gemacht haben.

Besuchen Sie doch mal den Internetauftritt der Bergbahn unter www.mythenregion.ch.  Dort kann man im Live-Bild sogar den Mast unserer Station erkennen.

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Olav-Schröder Informationen zum Autor:
Mein Name ist Olav Schröder. Ich bin seit 1999 für die Firma MICKS (Tochterfirma der Firma Lufft) tätig und seit 2007 Ihr Ansprechpartner im Verkauf von Systemlösungen.
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